Ausgeglichenheit erfahren – jeden Moment aufs Neue.
Unser Alltag ist oft geprägt von Terminen, Verpflichtungen, Erreichbarkeit und einem ständigen „Weiter, weiter, weiter“. Dabei verlieren wir leicht den Kontakt zu uns selbst: Was brauche ich gerade? Wann darf ich innehalten? Was tut mir wirklich gut?
Ein achtsamer Umgang mit sich selbst und der Umwelt kann dabei helfen, wieder mehr Balance in den Alltag zu bringen.
Denn Ausgeglichenheit bedeutet nicht, dass immer alles ruhig und harmonisch sein muss. Vielmehr geht es darum, immer wieder zu sich selbst zurückzufinden – bewusst Pausen einzulegen, den eigenen Körper wahrzunehmen, den Atem zu spüren und Momente der Ruhe zuzulassen.
Unser Körper verfügt über ein faszinierendes Regulationssystem: das autonome bzw. vegetative Nervensystem. Es steuert viele Vorgänge, die wir nicht bewusst beeinflussen müssen – beispielsweise Herzschlag, Atmung, Verdauung und verschiedene Anpassungsreaktionen des Körpers.
Dabei spielen unter anderem zwei Gegenspieler eine wichtige Rolle:
Der Sympathikus – unser „Gaspedal“
Der Sympathikus aktiviert den Körper, wenn Leistung, Aufmerksamkeit oder schnelle Reaktion gefragt sind. In einer Stresssituation können beispielsweise Herzfrequenz, Blutdruck und Atemfrequenz ansteigen. Gleichzeitig werden Körperfunktionen, die in diesem Moment weniger wichtig sind – wie die Verdauung – zurückgestellt.
Diese Reaktion ist grundsätzlich sinnvoll: Sie hilft uns, Herausforderungen zu bewältigen.
Problematisch kann es werden, wenn Anspannung und Aktivierung kaum noch von ausreichenden Erholungsphasen abgelöst werden.
Der Parasympathikus – unsere „Bremse“
Der Parasympathikus steht vereinfacht gesagt für Ruhe, Regeneration und Verdauung. Er unterstützt den Körper dabei, nach Phasen der Aktivierung wieder in einen ruhigeren Zustand zurückzufinden.
Für unser Wohlbefinden ist deshalb nicht ein „entweder oder“ entscheidend, sondern das Zusammenspiel von Aktivierung und Erholung.
Wir brauchen beides: Energie und Leistung – aber genauso Rückzug, Ruhe und Regeneration.
Dauerhafter oder immer wiederkehrender Stress kann sich auf unterschiedliche Bereiche unseres Wohlbefindens auswirken. Mögliche Anzeichen können beispielsweise sein:
• Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen
• innere Unruhe und ein Gefühl, ständig „auf Empfang“ zu sein
• Konzentrationsschwierigkeiten
• Gereiztheit oder emotionale Erschöpfung
• Verspannungen, insbesondere im Schulter-, Nacken- und Rückenbereich
• Verdauungsbeschwerden
• Herzklopfen oder ein erhöhtes Anspannungsgefühl
Dabei reagiert jeder Mensch anders auf Belastungen. Körperliche oder psychische Beschwerden sollten deshalb immer ernst genommen und gegebenenfalls medizinisch oder therapeutisch abgeklärt werden.
Balance bedeutet nicht, Stress vollständig aus unserem Leben zu verbannen. Balance bedeutet, unserem System auch regelmäßig die Möglichkeit zu geben, wieder zur Ruhe zu kommen.

Oft braucht es gar keine großen Veränderungen. Schon kleine, bewusste Momente können zu wertvollen Ruheinseln werden.
Bewusst atmen
Eine bewusste, ruhige Atmung kann helfen, aus dem Gedankenkarussell auszusteigen und wieder stärker im eigenen Körper anzukommen.
Eine Möglichkeit ist beispielsweise die 4-7-8-Atmung: Vier Sekunden einatmen, sieben Sekunden den Atem halten und anschließend acht Sekunden langsam ausatmen.
Wichtig ist dabei nicht, eine bestimmte Technik perfekt auszuführen. Entscheidend ist vielmehr, die Atmung bewusst wahrzunehmen und – sofern es sich angenehm anfühlt – die Ausatmung etwas länger werden zu lassen.
Bewegung ohne Leistungsdruck
Bewegung muss nicht immer Training oder sportliche Höchstleistung bedeuten.
Ein Spaziergang, ein paar bewusste Schritte an der frischen Luft oder ein Aufenthalt in der Natur können dabei helfen, Abstand vom Alltag zu gewinnen und wieder mehr bei sich anzukommen.
Manchmal ist genau das die Bewegung, die wir brauchen: nicht schneller werden, sondern langsamer.
Digital Detox
Wie oft greifen wir ganz automatisch zum Smartphone?
Nachrichten, E-Mails, soziale Medien und permanente Erreichbarkeit sorgen für einen kontinuierlichen Strom an Informationen und Reizen.
Bewusste smartphonefreie Zeiten können deshalb kleine, aber wertvolle Rückzugsmomente schaffen.
Vielleicht beginnt dein Digital Detox mit nur zehn Minuten am Tag.
Das Handy bleibt außer Reichweite – und du schenkst deine Aufmerksamkeit wieder dir selbst.
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Um wieder mehr Ruhe, Achtsamkeit und bewusste Rückzugsmomente in den Alltag zu integrieren, biete ich unterschiedliche Einzelsettings an.
Dabei geht es nicht darum, einem vorgegebenen Programm zu folgen.
Du bist einzigartig – und genauso individuell darf auch deine Auszeit sein.
Gemeinsam schauen wir, was dich gerade unterstützt, was sich stimmig anfühlt und welche Methode zu deinen persönlichen Bedürfnissen passt.

Bei einer Klangmassage werden Klangschalen auf bzw. neben dem bekleideten Körper positioniert und sanft zum Schwingen gebracht.
Die entstehenden Klänge und Vibrationen können als angenehm, beruhigend und wohltuend empfunden werden. Viele Menschen nutzen eine Klangmassage, um für eine Weile aus dem alltäglichen Gedankenstrom auszusteigen und sich bewusst Zeit für sich zu nehmen.
Eine Einladung zum Loslassen, Lauschen und Spüren.

Beim Sound Healing steht die Wirkung von Klängen und Schwingungen im Mittelpunkt.
Unterschiedliche Klanginstrumente können dabei eine Atmosphäre schaffen, in der Entspannung, Wahrnehmung und innere Ruhe ihren Raum bekommen.
Du darfst einfach zuhören, wahrnehmen und geschehen lassen – ohne etwas leisten zu müssen.
Unsere Stimme ist etwas sehr Persönliches. Sie steht in Verbindung mit Atem, Körper und Ausdruck.
Beim Voice Healing darf die eigene Stimme auf spielerische und achtsame Weise erlebt werden. Töne, Summen, Vokale oder einfache Klangübungen können dazu einladen, die eigene Stimme neu wahrzunehmen und den Körper über den Klang zu erfahren.
Dabei geht es nicht um „schönes Singen“ oder musikalische Leistung.
Es geht um deine Stimme – so wie sie gerade ist.

Bei der Stimmgabelarbeit werden gezielte Schwingungs- und Klangimpulse eingesetzt.
Je nach Anliegen können unterschiedliche Settings gestaltet werden, zum Beispiel:
• Selfbalancing Setting – für eine bewusste Auszeit und das Erleben von innerer Balance
• Narben entstören – eine achtsame energetische Arbeit im Bereich von Narben
• Stimmungstief Setting – zur begleitenden Unterstützung in Phasen, in denen sich alles etwas schwerer anfühlt
• Wirbelsäulenbalancing – mit besonderem Fokus auf die Wahrnehmung und Balance rund um die Wirbelsäule
• Leberbalance – ein speziell ausgerichtetes Setting mit Fokus auf den Leberbereich
• Chakrenausgleich – eine energetische Anwendung zur bewussten Wahrnehmung und Balance der Chakren
Die einzelnen Settings werden individuell auf dich und deine aktuelle Situation abgestimmt.
Der Atem ist immer bei uns.
Und doch nehmen wir ihn im Alltag oft kaum wahr.
Mit unterschiedlichen Formen der Atemarbeit können wir uns wieder bewusster mit unserem Atem verbinden. Dazu gehören beispielsweise Atemmeditationen oder individuell abgestimmte Atemtrainings.
Die Atemarbeit kann dabei unterstützen, den eigenen Atemrhythmus wahrzunehmen, innezuhalten und bewusster mit sich selbst in Kontakt zu kommen.

Yoga verbindet Bewegung, Atmung und bewusste Körperwahrnehmung.
Dabei muss Yoga weder sportlich noch perfekt sein.
Es geht vielmehr darum, den Körper zu spüren, Bewegungen achtsam auszuführen und über diese Verbindung von Körper und Atem allmählich mehr Ruhe entstehen zu lassen.
Manchmal führt der Weg in die Stille nicht über das Stillhalten – sondern über bewusste Bewegung.
Die Natur kann ein wunderbarer Raum sein, um Abstand vom Alltag zu gewinnen.
Bei einer bewussten Naturerfahrung geht es darum, wieder mit allen Sinnen wahrzunehmen:
Wie fühlt sich die Luft an?
Welche Geräusche höre ich?
Was sehe ich?
Was rieche ich?
Wie fühlt sich der Boden unter meinen Füßen an?
Naturerfahrung kann dabei helfen, den Blick vom digitalen und gedanklichen Außen wieder nach innen zu lenken.
Weniger müssen. Mehr wahrnehmen.

Düfte können eng mit Erinnerungen, Emotionen und persönlichen Empfindungen verbunden sein.
In der Aromaberatung geht es darum, ätherische Öle und Düfte bewusst kennenzulernen und herauszufinden, welche Aromen dich persönlich ansprechen und welche Möglichkeiten es gibt, Düfte achtsam in den Alltag zu integrieren.
Dabei steht nicht die „richtige“ oder „falsche“ Anwendung im Mittelpunkt, sondern deine persönliche Wahrnehmung und dein individuelles Dufterleben.
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Vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment, einmal innezuhalten.
Nicht erst dann, wenn der Körper oder die Seele laut nach einer Pause verlangt.
Sondern bereits vorher.
Eine „Balance your life“-Auszeit darf ein Raum sein, in dem du für eine Weile nichts leisten, nichts erreichen und niemandem etwas beweisen musst.
Du darfst einfach sein.
Wenn du neugierig geworden bist und eine persönliche „Balance your life“-Behandlung mit mir erleben möchtest, melde dich gerne bei mir.
Ich begleite dich achtsam, in deinem Tempo und orientiert an deinen persönlichen Bedürfnissen, Empfindungen und Wünschen.
Gemeinsam schaffen wir einen Raum für bewusste Wahrnehmung, Ruhe und neue Impulse.
Ich freue mich, dich auf deiner ganz persönlichen „Balance your life“-Auszeit willkommen zu heißen. ♡
Mag. Claudia Assinger St.Paul 13 9623 St.Stefan im Gailtal
claudia.assinger(@)hotmail.com
0664 5131251
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